22.03.2017

Echt jetzt?


Sorry, not sorry: Bei manchen Studien denk ich mir schon, wie sogenannte Wissenschafter darauf kommen! Und dann auch noch Leichtgläubige dazu ermutigen, Dinge zu tun, die sowas von ungesund sind. Wie etwa die neueste Erkenntnis, dass Pizza vor Krebs schützt. Wie bitte???

Aber bildet euch eure Meinung selbst: Hier die Details zu dieser (wie ich finde absurden) Studie...


Insgesamt 3.315 Krebs-Patienten wurden untersucht und 5.000 Menschen mit anderen Erkrankungen. Das Ergebnis:
All jene, die zweimal in der Woche eine Pizza verspeisen, sollen zu 59 Prozent seltener an Speiseröhren- und zu 26 Prozent seltener an Darmkrebs erkranken. Das liegt offenbar an den Tomaten, die zur Sauce verarbeitet werden. Dazu Studienleiter Dr. Silvano Gallus: „Wir wussten, dass die Tomaten, die in der Sauce verwendet werden, durch ihre Wirkstoffe bestimmte Tumore nicht entstehen lassen. Allerdings hatten wir der Pizza nicht so ein hohes Krebs-Präventions-Potenzial zugetraut“.


Ah ja, die Studie stammt übrigens aus Italien!
(Mario Negri Institut in Mailand)

29.01.2017

HIIT hit me

Credit: Pixabay

Also ich probiere gerne neue Sportarten aus und versuche, neutral in eine Einheit reinzugehen und mich nicht beeinflussen zu lassen. Ich bilde mir meist ab der Hälfte der Stunde eine Meinung.

17.09.2016

Run, baby, run!

Ich geb's zu: Joggen war ja noch nie meine Lieblingsbeschäftigung, aber ich habe meine inneren Schweinehund überwunden und mich in die Laufsachen geworfen, um dem Ausdauersport noch eine (letzte) Chance zu geben. Und siehe da: Es macht tatsächlich Spaß.

Warum? Meine entzückende Laufpartnerin Doro und ich motivieren uns gegenseitig. So sehr, dass ich mir jetzt sogar ein neues Tool bestellt hab: Einen Handy- und Schlüsselhalter für den Arm.

22.06.2016

Ich darf mich glücklich schätzen


Heute war wieder einer dieser Tage, der mich zum Nachdenken gebracht hat.

Dass ich mein Leben lebe und reichlich auskoste und manchmal vielleicht ein klein bisschen übertreibe (vor allem für mein Alter), ist eine Sache.

Dass ich mir nicht immer bewusst bin, wie glücklich ich mich eigentlich schätzen darf, die andere.

Nicht nur, weil ich einen Job habe, der mich erfüllt, die besten Freunde auf Erden und eine liebende Familie. Ich habe wieder gemerkt, wie wichtig Gesundheit ist. Ohne unserem Körper könnten wir nicht das machen, was uns glücklich macht. Und wir vernachlässigen ihn leider so oft.

Wie oft gehen wir shoppen, damit wir nach außen hin hübsch sind oder geben Unmengen an Geld für die trendigen Shellac-Nägel aus? Oder gönnen uns einen Spritzer mehr als erlaubt?

Das ist gut und sollte auch so sein. Aber unser Körper muss auch gepflegt werden. Und das fängt bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchung an. Geht hin, vernachlässigt euer wichtigstes Gut nicht.

Denn erst dann können wir mit dem Feintuning beginnen. Und das beginnt – sorry Mädels – nicht im nächsten Schuhgeschäft, sondern mit dem richtigen Training. Unser Körper möchte versorgt, aber auch gefordert werden.

Und die Schuhe kommen dann sowieso von allein ;-)

08.05.2016

Danke Mama






Schaut euch einmal das untere Foto an!  Das Training mit der wunderbaren Personal Trainerin und Jung-Mami Barbara Schöffmann habe ich damals meiner Mutter zum 60. Geburtstag geschenkt. Ich hätte nie gedacht, dass sie sich so tapfer schlagen würde. Was heißt! Sie hat diese Bänder gerockt.

04.05.2016

Ja zum Dessert!



So, jetzt aber!
Mit meinem Blog verhält es sich so wie bei manchen mit den Jahresvorsätzen – voll motiviert, aber „keine Zeit“, in Gedanken aber immer dabei.

Das hilft weder mir, meinen Lesern noch den überschüssigen Kilos weiter. Naja, zumindest letztere bleiben dann wenigstens treu an unserer Seite.

Ich möchte wieder mit einer guten Nachricht einsteigen: Ja, es geht um Süßes und nein, wir brauchen kein schlechtes Gewissen mehr dabei zu haben.

Denn laut US-Forschern der Georgia StateUniversity hilft ein süßer Nachtisch dem Gehirn, sich länger an das Essen davor zu erinnern. Und war dieses gesund, gewöhnt sich unser Gehirn schneller daran – also an die gesunde Ernährungsweise ;-)

Juhu!

15.02.2016

Pretty Woman




Ich hatte gestern einen sehr schönen Mädelsabend mit zwei ganz wunderbaren Freundinnen. Ursprünglich wollten wir Party machen, aber wie das Leben mit 26++ so spielt, entschieden wir uns dafür, davor noch einen Film zu schauen (und sind danach nicht mehr weggegangen). Die Wahl fiel auf "Pretty Woman" - ein Klassiker, den jede von uns sicher schon mindestens fünf Mal gesehen hat. Und trotzdem wurde es keine Sekunde langweilig. Warum?

Erstens, weil dieser romantischer Film einfach immer den gewissen Zauber versprüht, zweitens, weil die entzückende Julia Roberts und der eiserne Geschäftsmann Richard Gere, der dann doch zu einem warmherzigen Mann mutiert, eine Symbiose eingehen, die Gänsehaut verleiht.
Drittens - und nun komme ich zu dem Punkt, der mich dazu gebracht hat, diesen Post zu schreiben: weil wir alle drei den Film aus einem neuen Blickwinkel betrachtet haben. Unbewusst und mit vielen Aha-Erlebnissen. Ja, viele Szenen haben wir erst gestern registriert, viele kleine Hinweise wurden erst jetzt von uns richtig bzw. überhaupt gedeutet. Ja, wir hatten auch nach dem zigsten Mal Anschauen das Gefühl, einen neuen Streifen gesehen zu haben, der uns aber nicht minder begeistert hat.

Was das mit meinem Fitnessblog zu tun hat? Sehr viel sogar. Denn auch unsere Einstellung zum Körper verändert sich mit den Jahren. Ich sehe es an mir. Noch vor zehn Jahren spielte Sport keine Bedeutung in meinem Leben, mit Mitte 20 habe ich mit Yoga begonnen und dachte, das wäre mehr als genug. Was es auch wahrscheinlich war, denn ich habe immer schon auf die Zeichen meines Körpers gehört. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass ich erst jetzt bereit bin, meine Grenzen zu überschreiten und meinen Body herauszufordern. Ich sehe Sport nicht mehr als Muss, sondern gehe gerne zu den Kursen. Ich liebe es, die kleinen Veränderungen zu bemerken. Seien es mehr Ausdauer oder auch die Ernährungsumstellungen, nach denen mein Körper lechzt.

Ich lebe bewusster und genieße auch Kalorienbomben mit viel mehr Bedacht. Ich sehe einfach die kleinen Zeichen, die unbewussten Signale, die aus meinem Inneren kommen.

So war es auch gestern bei unserer Movie-Night. Wie im Film, habe ich auch an meinem Körper neue Aspekte kennenlernen dürfen. Ich freue mich jetzt schon auf ganz viele neue Aha-Erlebnisse.