22.06.2016

Ich darf mich glücklich schätzen


Heute war wieder einer dieser Tage, der mich zum Nachdenken gebracht hat.

Dass ich mein Leben lebe und reichlich auskoste und manchmal vielleicht ein klein bisschen übertreibe (vor allem für mein Alter), ist eine Sache.

Dass ich mir nicht immer bewusst bin, wie glücklich ich mich eigentlich schätzen darf, die andere.

Nicht nur, weil ich einen Job habe, der mich erfüllt, die besten Freunde auf Erden und eine liebende Familie. Ich habe wieder gemerkt, wie wichtig Gesundheit ist. Ohne unserem Körper könnten wir nicht das machen, was uns glücklich macht. Und wir vernachlässigen ihn leider so oft.

Wie oft gehen wir shoppen, damit wir nach außen hin hübsch sind oder geben Unmengen an Geld für die trendigen Shellac-Nägel aus? Oder gönnen uns einen Spritzer mehr als erlaubt?

Das ist gut und sollte auch so sein. Aber unser Körper muss auch gepflegt werden. Und das fängt bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchung an. Geht hin, vernachlässigt euer wichtigstes Gut nicht.

Denn erst dann können wir mit dem Feintuning beginnen. Und das beginnt – sorry Mädels – nicht im nächsten Schuhgeschäft, sondern mit dem richtigen Training. Unser Körper möchte versorgt, aber auch gefordert werden.

Und die Schuhe kommen dann sowieso von allein ;-)

08.05.2016

Danke Mama






Schaut euch einmal das untere Foto an!  Das Training mit der wunderbaren Personal Trainerin und Jung-Mami Barbara Schöffmann habe ich damals meiner Mutter zum 60. Geburtstag geschenkt. Ich hätte nie gedacht, dass sie sich so tapfer schlagen würde. Was heißt! Sie hat diese Bänder gerockt.

04.05.2016

Ja zum Dessert!



So, jetzt aber!
Mit meinem Blog verhält es sich so wie bei manchen mit den Jahresvorsätzen – voll motiviert, aber „keine Zeit“, in Gedanken aber immer dabei.

Das hilft weder mir, meinen Lesern noch den überschüssigen Kilos weiter. Naja, zumindest letztere bleiben dann wenigstens treu an unserer Seite.

Ich möchte wieder mit einer guten Nachricht einsteigen: Ja, es geht um Süßes und nein, wir brauchen kein schlechtes Gewissen mehr dabei zu haben.

Denn laut US-Forschern der Georgia StateUniversity hilft ein süßer Nachtisch dem Gehirn, sich länger an das Essen davor zu erinnern. Und war dieses gesund, gewöhnt sich unser Gehirn schneller daran – also an die gesunde Ernährungsweise ;-)

Juhu!

15.02.2016

Pretty Woman




Ich hatte gestern einen sehr schönen Mädelsabend mit zwei ganz wunderbaren Freundinnen. Ursprünglich wollten wir Party machen, aber wie das Leben mit 26++ so spielt, entschieden wir uns dafür, davor noch einen Film zu schauen (und sind danach nicht mehr weggegangen). Die Wahl fiel auf "Pretty Woman" - ein Klassiker, den jede von uns sicher schon mindestens fünf Mal gesehen hat. Und trotzdem wurde es keine Sekunde langweilig. Warum?

Erstens, weil dieser romantischer Film einfach immer den gewissen Zauber versprüht, zweitens, weil die entzückende Julia Roberts und der eiserne Geschäftsmann Richard Gere, der dann doch zu einem warmherzigen Mann mutiert, eine Symbiose eingehen, die Gänsehaut verleiht.
Drittens - und nun komme ich zu dem Punkt, der mich dazu gebracht hat, diesen Post zu schreiben: weil wir alle drei den Film aus einem neuen Blickwinkel betrachtet haben. Unbewusst und mit vielen Aha-Erlebnissen. Ja, viele Szenen haben wir erst gestern registriert, viele kleine Hinweise wurden erst jetzt von uns richtig bzw. überhaupt gedeutet. Ja, wir hatten auch nach dem zigsten Mal Anschauen das Gefühl, einen neuen Streifen gesehen zu haben, der uns aber nicht minder begeistert hat.

Was das mit meinem Fitnessblog zu tun hat? Sehr viel sogar. Denn auch unsere Einstellung zum Körper verändert sich mit den Jahren. Ich sehe es an mir. Noch vor zehn Jahren spielte Sport keine Bedeutung in meinem Leben, mit Mitte 20 habe ich mit Yoga begonnen und dachte, das wäre mehr als genug. Was es auch wahrscheinlich war, denn ich habe immer schon auf die Zeichen meines Körpers gehört. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass ich erst jetzt bereit bin, meine Grenzen zu überschreiten und meinen Body herauszufordern. Ich sehe Sport nicht mehr als Muss, sondern gehe gerne zu den Kursen. Ich liebe es, die kleinen Veränderungen zu bemerken. Seien es mehr Ausdauer oder auch die Ernährungsumstellungen, nach denen mein Körper lechzt.

Ich lebe bewusster und genieße auch Kalorienbomben mit viel mehr Bedacht. Ich sehe einfach die kleinen Zeichen, die unbewussten Signale, die aus meinem Inneren kommen.

So war es auch gestern bei unserer Movie-Night. Wie im Film, habe ich auch an meinem Körper neue Aspekte kennenlernen dürfen. Ich freue mich jetzt schon auf ganz viele neue Aha-Erlebnisse.


05.02.2016

Fit wie ein Ballettschuh: Barre Workout im Test


(c) Pixabay

Einmal eine Prima-Ballerina zu sein – davon träumt wohl jedes Mädchen.

Auch ich bin ein Mädchen- und durfte ran an die Stange. Allerdings hat mir schon das Tütü dazu gefehlt. Aber es geht ja nicht um Eitelkeiten, sondern knallharte Fitness. Denn "Barre Workout" ist der neue Trend aus den USA, der nicht nur Kindheitsträume erfüllt, sondern auch noch den Körper formt. Unter anderem auch den zahlreicher Victoria's Secret Models, Madonna, Drew Barrymore und Dita Van Teese.

Ich betrete das Studio von Viktoria Pfaffstetter und  Lars Berghold und sehe im Augenwinkel schon die Ballettstange an der Wand – und kann es kaum erwarten, Pirouetten zu drehen und durch den Raum zu schweben. Tagträume eben.

Doch bevor es soweit ist, starten wir erstmal mit dem Warmup: Stretching und kräftigende Übungen mit dem eigenen Körpergewicht bzw. Hanteln bereiten uns auf unseren Schwanensee-Auftritt vor. Naja, zumindest fast.

Wir beginnen mit den Basics:

Richtiger Stand, Beinposition und dann endlich die "Pliés": Fersen aneinander, Füße nach außen gedreht und in die Kniebeuge. Bin ich schon jetzt eine Ballerina? Sicher! Nicht! Egal, ich fühle mich zumindest wie eine.

Doch schon nach wenigen Wiederholungen spüre ich ein Ziehen in den Oberschenkeln. Kein Wunder, dass die Primaballerinas so schöne, muskulöse Beine haben. Aber das spornt mich nur umso mehr an. Schließlich hole ich ja meinen Kindheitstraum nach. Und wie heißt es so schön: Es ist nie zu spät...

Der Fokus des Trainings liegt vor allem auf den Beinen. Als nächstes kommt die Übung "Arabesque": Wir halten uns an der Stange fest, heben ein Bein und heben es graziös gen Decke. Für mich eine der schönsten Posen im Ballett (zum Glück kann ich mich dabei nicht im Spiegel betrachten, denn mein Bild wäre für immer zerstört).

Dann folgen Pilates Übungen mit einem Ball. Die Knie gebeugt, beide Hände fest an der Stange und der Ball zwischen den Schenkeln. Das leichte Auf- und Abwippen kräftigt die Oberschenkelmuskulatur. Ganz schön anstrengend, dieses Ballerina-Leben.

Nach mehreren Wiederholungen ist der Ballettteil auch schon wieder vorbei und wir gehen über zum Stretching-Teil. Dafür setzen wir uns unter die Stange und dehnen mit Yogabändern unsere beanspruchten Beine.

Mein Fazit: Tolles, funktionelles Workout, das sowohl Ballett-Elemente als auch Yoga- und Pilatesübungen gut miteinander vereint. Es sind nie mehr als 7 Teilnehmerinnen im Kurs - so kann sich die Trainerin auf jede Person konzentrieren und individuell eingehen.


22.12.2015

22. Dezember: Kein Zucker mehr!


Ein süßes Geheimnis schön und gut – das sollte jede von uns haben.
Aber bitte nicht zu viel davon ;-)

Warum, lest ihr hier...

Durchschnittlich nehmen wir pro Tag 300 Kalorien durch Zucker zu uns. Klingt nicht viel? Dann hört euch das mal an: Das sind 35 Kilogramm im Jahr.
Das ist eindeutig zu viel! Experten raten zu höchstens 25 Gramm pro Tag – soviel wie sechs Teelöffel oder ein Schokoriegel. Nur 5 Prozent unserer täglichen Kalorienzufuhr sollte über Zucker erfolgen.

"Zucker ist so gefährlich wie Tabak", schreibt das "British Medical Journal".
Deshalb sollten wir Zucker streichen. Das geschieht, wenn wir den Zucker aus unserem Ernährungsplan verbannen: